Überall. Kopf, Hals, Hintern. Im Bauch. Es ist einfach überall. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll. Es ist, als könnte ich nicht weit genug raus, um ein Wort dafür zu finden. Es ist eher Grauen als Traurigkeit. Ja, eher wie Grauen. Es ist, als passiert gleich was Schreckliches, das Schrecklichste, was man sich vorstellen kann–nein, schlimmer als alles, was man sich vorstellen kann, weil da dieses Gefühl ist, dass man sofort was machen muss, um es zu stoppen, aber man weiß nicht, was man machen muss, und dann passiert es auch, die ganze schreckliche Zeit, es passiert gleich und es passiert jetzt, alles zur selben Zeit.« »Sie würden also sagen, dass Angst einen Großteil Ihrer Depressionen ausmacht.« Jetzt war nicht mehr eindeutig zu sagen, ob sie auf die Bemerkung des Arztes einging oder nicht. »Alles wird schrecklich. Alles, was man sieht, wird hässlich. Genauer gesagt beklemmend. Doktor Garton hat das mal gesagt, beklemmend. Das ist das richtige Wort. Und alles klingt scharf, ja, stachelig und scharf, als hätte alles, was man hört, plötzlich Zähne. Und alles stinkt, wie ich, auch wenn ich grad aus der Dusche komme. Ich meine, warum soll ich mich überhaupt waschen, wenn sowieso alles stinkt, als müsste ich schon wieder duschen.