Dass Sie einen Menschen nicht mögen müssen, um von ihm/ ihr/ ihm etwas zu lernen. Dass es für Leute mit niedrigem IQ statistisch leichter ist, von einer Sucht loszukommen, als für Leute mit hohem IQ. Dass die Sorge, was die anderen wohl von einem denken, verfliegt, wenn man merkt, wie selten sie an einen denken. Dass es so etwas wie reine, ungetrübte, uneigennützige Freundlichkeit gibt. Dass sich das Denken von Zwangsneurotikern zu neunundneunzig Prozent um sie selbst dreht; dass dieses selbstbezogene Denken zu neunundneunzig Prozent daraus besteht, sich Dinge vorzustellen, die einem zustoßen könnten, und sich dann gegen diese zu wappnen; und dass, wenn sie auch darüber mal nachdenken, merkwürdigerweise hundert Prozent der Dinge, die vorzustellen und deren Kontingenzen und Konsequenzen zu gewärtigen sie neunundneunzig Prozent ihrer Zeit und Energie aufwenden, nicht gut sind. Dass die Menschen, vor denen man am meisten Angst haben muss, die Menschen sind, die am meisten Angst haben. Dass es sehr viel Seelenstärke braucht, um Schwäche zu zeigen. Dass kein einziger, individueller Augenblick an und für sich unerträglich ist. Dass andere Menschen in Ihnen oft etwas sehen können, was Sie selbst nicht sehen können, selbst wenn diese dumm sind. Dass es perverserweise oft mehr Spaß macht, etwas zu wollen, als es zu haben.